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Baumängel werden geprüft und behoben

Für die Schäden im Beton in der Skateanlage im Mehrgenerationenparkt hat die Stadt Cloppenburg bereits die Ursachenermittlung und ggf. Nachbesserung beauftragt. Foto: Beeken

 

 

Ein Kommentar von Gaby Westerkamp

Cloppenburg. Die Dame fühlt sich ausgebootet und schießt scharf. Im Visier die Cloppenburger Stadtverwaltung, namentlich Bauamtsleiter Armin Nöh, dessen Verhalten sie als „desolat” bezeichnet und dem „das Ehrenamt nichts wert” sei. Schimpft Sandra Heiden, streitbare Vorsitzende des Vereins für Kinder und Jugendliche in Cloppenburg, in ihrer E-Mail an die Stadt – und in Kopie an die Presse. Grund: Sie hat sich bei der Kölner Firma, die die neue Skaterbahn im Mehrgenerationenpark gebaut hat, über Baumängel wie Risse und Bröckelstellen im Beton beschwert, um Nachbesserungen zu erwirken. Aber dazu war sie gar nicht befugt, erklärte ihr Bauamtsleiter Nöh: Die Stadt Cloppenburg kümmere sich „selbst um Gewährleistungs- und Mängelbeseitigungsansprüche im Rahmen ihrer vertraglichen Bindungen”. 

Darauf reagierte die Vereinsvorsitzende beleidigt, aber dass muss sie gar nicht sein. Denn es ist ja rechtlich tatsächlich so:  Nur die Stadt als Bauherr und Vertragspartner des Herstellerunternehmens kann Ansprüche geltend machen. Dass der Verein ehrenamtlich die Bahn fegt und Erste-Hilfe-Materialien bereitstellt, ist beachtlich, gibt den Nutzern der Anlage aber nicht das Recht, eigenmächtig den Hersteller auf Mängelbeseitigungen anzusprechen. Auch wenn das sicher gut gemeint war. 

Frau Heiden übersetzt den schlichten Hinweis von Armin Nöh allerdings so: „Also auf Deutsch: Wir wollen die Hilfe nicht und Sie nerven!” Es folgt eine Liste galliger Anmerkungen. Auf Facebook legte sie zwischenzeitlich noch mal nach. Offenbar besteht zwischen Heiden und der Stadtverwaltung auch bezüglich anderer Fragen ein Kommunikationsproblem. So etwas sollte sich regeln lassen. Krawallig formulierte Vorwürfe ohne jede Selbstkritik helfen da allerdings wenig.

Zudem klagten der Verein und die Parkourläufer am Donnerstag in einem Tageszeitungsbericht über lockere Stangen an der Parkouranlage. Und die Holzhackschnitzel als Bodenbelag seien auch nicht optimal. Tartan wäre viel schöner gewesen. Ja, aber auch „wahnsinnig teuer”, erklärte Stadtpressesprecher Klaus Niemann auf Nachfrage. Aber das sei bereits seit dem Workshop im April 2016 bekannt gewesen. Hier hätten die Planer sich mit den Aktiven abgestimmt, die Kies und Sand als Fallschutzbelag abgelehnt hätten. So blieben die Holzschnitzel als einzig bezahlbare Alternative.

Dass noch Stangen locker sind, „wusste unser Bauamt schon”, sagte Stadtpressesprecher Klaus Niemann auf Nachfrage. Man habe „die Prüfung von Gewährleistungsansprüchen bereits in die Wege geleitet”. Die Firma sei derzeit in Betriebsferien. Ab Mitte Juli würden die Mängel behoben. Auch für die Schäden im Beton habe die Stadt bereits die Ursachenermittlung und ggf. Nachbesserung beauftragt. 

Bei allem Respekt für das Engagement des Vereins und Verständnis für die Freizeitsportler: Jetzt bitte mal geschmeidig bleiben! Auf Drängen des Vereins für Kinder und Jugendliche hat die Stadt im neuen Mehrgenerationenpark für eine eher übersichtliche Zielgruppe eine nagelneue Skaterbahn mit Parkouranlage gebaut. Schon ohne den Tartanboden wurde rund eine halbe Million Euro investiert, die Hälfte des Gesamtbudgets für den Mehrgenerationenpark – man könnte auch mal Danke sagen...


Artikel vom 10.07.2017





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