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Spenden bringen Wanderlicht zum Strahlen

Bisher hat Dr. Aloys Klaus sich ehrenamtlich um Wanderlicht gekümmert, ab 1. Januar wird Heike Büssing ihn als neue hauptamtliche Geschäftsführerin tatkräftig unterstützen.

 

Cloppenburg. Wenn das kein Grund zur Freude ist: Gleich mehrere zehntausend Euro wurden 2017 an das im Bau befindliche, stationäre Hospiz Wanderlicht gespendet. Mit so viel Unterstützung haben die Betreiber nicht gerechnet.

Das Geld kommt unter anderem aus der MT-Weihnachtsaktion, von regionalen Unternehmen, Stiftungen, Banken, Kirchengemeinden und Vereinen sowie zahlreichen privaten Spendern. Auch ein Abiturjahrgang hat fleißig Geld gesammelt. „Wir sind für jeden Euro dankbar”, betont Wanderlicht-Geschäftsführer Dr. Aloys Klaus. „Denn ohne Spenden würde es Wanderlicht nicht geben. Die Kranken- und Pflegekassen zahlen per Gesetz zwar einen Zuschuss pro Gast, einen Teil der anfallenden Kosten müssen stationäre Hospize aber grundsätzlich selbst tragen.“ Besondere therapeutische Angebote, Trauerarbeit für Angehörige, einen geschützten Familienbereich und vieles mehr muss Wanderlicht sogar komplett aus eigenen Mitteln finanzieren. Zudem besteht derzeit noch eine Finanzierungslücke von 35 Prozent für den Bau, die mit Krediten und weiteren Spendengeldern geschlossen werden soll.

Das stationäre Hospiz Wanderlicht entsteht derzeit auf einem über 6000 Qua-dratmeter großen Grundstück an der Resthauser Straße 8 in Cloppenburg. Ab Herbst 2018 wird die Einrichtung bis zu zehn Gäste aufnehmen können. Und jeder kann die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen in der Region nachhaltig verbessern – zum Beispiel, indem er Wanderlicht symbolisch Zeit spendet. „Für einen Tag Wanderlicht haben wir einen Spendenbedarf von 300 Euro, für eine Woche benötigen wir 2100 Euro an finanzieller Unterstützung“, erklärt Heike Büssing, ab 1. Januar 2018 hauptamtliche Geschäftsführerin von wanderlicht.

Weitere Informationen zum Thema auf www.wanderlicht-hospiz.de


Artikel vom 29.12.2017

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