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Rasanter Start lässt Deddens' Finaltraum platzen

Sieger-Selfie auf dem Cloppenburger Treppchen (v.l.): „Vize” Smolinski, Sieger Lahti und der Drittplatzierte Iversen. Foto: west

 

Von Gaby Westerkamp

Cloppenburg. Rund 4000 Zuschauer erlebten am Samstag im Motodrom des MSC Cloppenburg buchstäblich eine „Night of the Fights”. Denn die internationalen Speedway-Stars kämpften in einem ausgeglichenen Feld auf der letzten Rille bis in die Zielkurve um jeden Meter. Mittendrin der Lokalmatador René Deddens. Und der war richtig gut drauf...

„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!” Kennen Sie diesen legendären Spruch von Captain Hannibal, wenn das „A-Team” wieder mal die bösen Burschen dieser Welt ausgetrickst hat? Es hat nicht viel gefehlt, dann hätte auch René Deddens dieses beliebte Zitat mit breitem Grinsen auspacken können. Denn er hatte vor dem Halbfinale auch einen cleveren Plan. Und der hätte aufgehen können – wenn der Cloppenburger doch nicht ganz so flott gewesen wäre.

Klingt paradox? Ist es irgendwie auch. René musste auf der ungeliebten zweiten Außenbahn starten. Innen stand der bis dahin führende Finne Timo Lahti, daneben der immer am Limit kratzende Martin Smolinski am Band. „Die lass ich losbrettern und dann ziehe ich vor der Kurve hinter ihnen nach links und brenne innen durch.” Das wäre 'ne Show geworden. Aber der Cloppenburger hatte zu tief gestapelt: Wie eine Rakete schoss er aus der Box, gewann den Start – und saß in der Falle. Denn eingangs der Kurve war er mit den Favoriten gleichauf. Er kam weder vor ihnen noch hinter ihnen vorbei und musste außen bleiben. Dort drehte er mächtig am Gashahn und kam an die beiden Cracks heran. Aber eben nicht vorbei. Platz drei in diesem Semifinallauf und im Gesamtklassement Rang 5 sind ein beeindruckender Erfolg. Aber fürs Finale der Top4 reichte es eben nicht und das ärgerte den 26-Jährigen so sehr, dass die Reporter nach Rückkehr ins Fahrerlager von den Team-Schraubern gebeten wurden, den sonst so ruhigen und jetzt schäumenden René doch erst mal ein paar Minuten in Ruhe zu lassen.

Später konnte er wieder lächeln, nahm sich Zeit für Autogramme und Fan-Fotos. Er durfte ja eigentlich auch mehr als zufrieden sein. Der Lokalmatador hatte in einem hochklassigen, sehr engen Feld sein Ziel, das Halbfinale, locker erreicht. Absolut fokussiert punktete er in jedem Heat, fuhr zwei Laufsiege ein und ließ dabei durchaus renommiertes Personal wie Kai Huckenbeck oder Niels-Kristian Iversen und andere Voll-Profis hinter sich. So gesehen alles prima. Aber noch nie war er am Finale der „Night of the Fights” so nah dran gewesen wie an diesem Abend. Und klar ist: Wäre sein Plan aufgegangen, dann hätte er in dieser Top-Form auch das Zeug zu einem Podiumsplatz gehabt. Aber: Hätte, wäre, wenn...  Das wird ihn noch eine ganze Weile fuchsen!

Der zweite Clubfahrer des MSC, Robert Lambert, hatte am Samstagmorgen kurzfristig abgesagt. Er habe nach dem Rennen am Vortag in Lettland den Flieger verpasst.  Den begehrten McDonald's-Supercup gewonnen hat der Finne Timo Lahti, der in sieben Läufen ganze zwei Punkte abgab und im Finale souverän vorneweg durch das Oval dröhnte. Da konnte sich Smolinski noch so sehr um seine Maschine wickeln und den letzten Hauch von PS aus dem Motor quälen: Der Bayer kämpfte sich nach schwachem Start schon im ersten Bogen vor auf den zweiten Platz. Aber den flotten Finnen sah auch er nur in der Ferne von dannen ziehen. Dritter wurde der Däne Iversen.

„Smoli” und auch alle anderen Star-Piloten zeigten sich begeistert von der Bahn, den Kulissen und von der professionellen Organisation des Clubs. Wie viel Arbeit über viele, lange Monate dahinter steckt, weiß nur, wer da mal mitgemacht hat. MSC-Präsident Burkhard Timme dankte allen Club-Mitgliedern und Helfern herzlich für ihren Einsatz und die dürfen auf diesen erfolgreichen Event zu Recht stolz sein.


Artikel vom 06.09.2018

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