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Grundwasser stark mit Nitraten belastet

Harald Gülzow bei Analysen im Labormobil. Foto: VSR-Gewässerschutz e.V.

 

Landkreis. Viel zu hohe Nitratwerte im Grundwasser hat der VSR-Gewässerschutz bei den  Brunnenwasserproben festgestellt, die im Rahmen der Informationsveranstaltungen in Cloppenburg und in Löningen beim Labormobil abgegeben wurden. In fast jeder dritten untersuchten Probe lag die Nitratkonzentration oberhalb des Grenzwertes der deutschen Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter. Insgesamt 

wurden bei der Untersuchung das Wasser aus 62 privat genutzter Brunnen aus dem Raum Löningen, Lindern, Garrel, Cloppenburg, Emstek und Essen analysiert. Die Landesregierung in Niedersachsen muss in dieser Region dringend zusätzliche Maßnahmen zur Verringerung der Belastung aus der Landwirtschaft – wie in der novellierten Düngeverordnung vorgesehen – verankern”, so Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz. Die Mitglieder vom VSR-Gewässerschutz fanden bei der Untersuchungen 260 Milligramm Nitrat pro Liter in einem privat genutzten Brunnen in Falkenberg bei Garrel. Weitere mit Nitraten stark verschmutzten Brunnen stellten die Umweltschützer auch in Emstek mit 157 Milligramm pro Liter (mg/l), in Hemmelte mit 133 mg/l, in Essen mit 100 mg/l, in Löningen mit 191 mg/l und in Großenging mit 155 mg/l fest. Das Wasser ist wegen der Überschreitung des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung nicht mehr zum Trinken geeignet.

Es braucht eine höhere Effizienz beim Düngen

Gerade bei den starken Belastungen im Grundwasser muss in der regionalen Landwirtschaft eine noch höhere Effizienz beim Düngen erfolgen als in den nicht belasteten Regionen. In der im Februar verabschiedeten novellierten Düngeverordnung wird der zuständigen Landesregierung hierzu verschiedene Möglichkeit eröffnet. Den Politikern war klar, dass die Vorgaben der Düngeverordnung in Gebieten mit zu hohen Nitratbelastungen nicht ausreichen werden die Belastungen zu verringern. 

Der VSR-Gewässerschutz fordert einen gesetzlichen Rahmen damit sich der Stickstoffüberschuss noch deutlicher verringern wird. Doch dazu müssen statt der Schätzung der Nährstoffgehalte mehr Messungen erfolgen. Wenn Landwirte nicht wissen wie hoch der Stickstoffgehalt im Boden wirklich ist, wird zwangsläufig schnell zu viel gedüngt. Aus diesem Grund wäre die Bestimmung des Bodenstickstoffgehaltes auf Ackerland eine sinnvolle Maßnahme.


Artikel vom 16.06.2017





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