Werbung im Cloppenburger Wochenblatt: Mediadaten · Kleinanzeigen Rund um Ihre Zustellung · Kontakt · Impressum
    26.09.2017 - 07:23 Uhr

  

Mehr als 4000 Speedway-Fans auf in der MSC-Arena

weiterlesen...

 
Bergé besiegt die WM-Piloten und gewinnt Sandbahnrennen vor 6000 Fans

weiterlesen...

 
Brotprüfer gibt Bäckern auch Tipps. Einige Brot- und Brötchensorten erhielten Auszeichnung in Gold

weiterlesen...

 
   
Share |

Leitungen unter die Erde

 

Cappeln/Cloppenburg. Die Bürgerinitiative „Nein zur 380.000 Volt Überlandstromtrasse” ruft alle betroffenen Bürger auf, sich gegen die geplanten Höchstspannungsleitungen zu wehren. Mit dem Sonntagsblatt am 12./13. August werden an 17.527 Haushalte in der Gemeinde Cappeln und in Cloppenburg (inkl. Kellerhöhe) Info-Flyer dazu verteilt. Er  enthält vier Mustereinwendungen, die Betroffene im Rahmen des Raumordnungsverfahrens gegen Höchstspannungsleitung Conneforde – Cloppenburg – Merzen (Trassenvariante C) einreichen können. 

Die Bürgerinitiative schreibt in einer Presseerklärung:

„Wir hoffen sehr, dass damit die Bereitschaft von noch mehr Bürgerinnen und Bürgern wächst, einen persönlichen Einwand gegen die überirdische Stromtrasse zu formulieren.” Von Montag bis Mittwoch, 14. bis 16. August, jeweils von 17 bis 20 Uhr, bietet die Initiative Hilfestellungen für Einwendungen gegen die Überlandstromtrasse an. Und zwar in der Cappelner Straße 56 in Lankum.

Durch die geplante 380.000 Volt Überlandstromtrasse werde sich das Leben von vielen Kindern, Frauen und Männern unter anderem in Bethen, Dingel, Emstekerfeld, Kellerhöhe, Lankum, Nutteln, Wißmühlen und Sevelten stark negativ verändern. Entwicklungs- und Erholungsmöglichkeiten werden vor allem für die direkt Betroffenen unmöglich gemacht. 

Sichere und flexible Alternative

„Unsere Initiative setzt sich ein für eine nachhaltige menschenverträgliche Erdverkabelungslösung.„ Entsprechende Technologien für unterirdische Gleichstrom-Höchstspannungsleitungen sichere und flexible Alternativen seien vorhanden. Zum Beispiel die von der Firma Siemens entwickelten Gasisolierten Übertragungsleitungen. Sie benötigten bei gleicher Übertragungsleistung deutlich weniger Platz, kein Blitz könne sie treffen, kein Orkan oder Starkregen ihnen etwas anhaben. Und der gesamte Bereich könne im Anschluss an die Bauphase wieder voll landwirtschaftlich genutzt oder begrünt werden.

Ein weiterer Ausbau des Drehstromnetzes führe nicht an das für die Zukunft auch gewünschte Ziel der jederzeitigen Energiesicherheit, sagt die Initiative: „Alle Fakten sprechen dafür”, dass der Windstrom aus der Nordsee, der in Cloppenburg ankommt, ohne Konvertierung als Gleichstrom in den Süden unseres Landes transportiert werden kann. „Und auch mit dem an Land gewonnenen Strom aus dem Raum Cloppenburg sollte so verfahren werden: In Gleichstrom konvertieren und in den Süden Deutschlands übertragen. Dort, und nur dort, wo er gebraucht wird, sollte er in Drehstrom konvertiert werden. Alles andere macht keinen Sinn.”

Aktiv werden

Eine entsprechende Änderung des Bundesbedarfsplangesetzes sei noch durchsetzbar, so lange die Überlandstromtrasse nicht gebaut wurde: „Wem unsere Zukunft und die der nachfolgenden Generationen am Herzen liegt, muss jetzt handeln. Wenn möglichst viele betroffene  Familien bis Ende August individuelle Einwendungen gegen die Überlandstromtrasse an das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems schreiben. Hier soll der Flyer unterstützen. Zudem bietet die Initiative Hilfestellungen für Einwendungen gegen die Überlandstromtrasse an und zwar von Montag bis Mittwoch, 14. bis 16. August, jeweils von 17 bis 20 Uhr,  in der Cappelner Straße 56 in Lankum.

„Unverzüglich deutlicher und vehementer als bisher aktiv werden”: Dazu fordert die Bürgerinitiative den Gemeindrat Cappeln, denStadtrat Cloppenburg, die Mitglieder des Kreistages, die Bürgermeister, den Landrat, die Landtags- und Bundestagsabgeordneten, die Kirchengemeinden, Gewerkschaften und Innungen, alle Ärzte und Rechtsanwälte, die Kultur- und Sportvereine auf: „Es ist nicht eine Frage von Können, sondern ausschließlich von Wollen. Packen wir es gemeinsam an! ”


Artikel vom 11.08.2017





» Leserbrief zu diesem Artikel schreiben
« zurück zur Übersicht

Unser Buchtipp



Bestellungen unter (0 44 71) 92 25-0 oder buchbestellung@mev-online.de

TWITTER


E-PAPER


Aktuelle Ausgabe vom 24.09.2017



» Ausgabe lesen
» E-Paper Archiv

BEILAGEN


  • Fussball EM 2016
  • Wärme erleben
  • Advent 2016
  • In Cloppenburg zu Hause 2017
  • So geht Garten 2017
  • Ausgezeichnet 2017
  • Schuetzenfest Cloppenburg 2017
  • Blickpunkt am Sonntag Nr.44
  • Schaufenster der regionalen Wirtschaft 16

 

 

 


 

SITEMAP


Startseite
Nachrichten
Cloppenburg  
Landkreis  
Wirtschaft lokal  
Boulevard  
Titelstory  
Lesermeinungen  
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen aufgeben  
Kleinanzeigen telefonisch  
Team
Geschäftsführung  
Verlagsleitung  
Anzeigenberater  
Redaktion  
Verwaltung  
Der Weg zu uns  
Mediadaten
Preisliste  
Verbreitungsgebiet  
Beilagenservice  
Technische Daten  
Zustellung
Ansprechpartner  
Austrägerbewerbung  
Zustellreklamationen  
Für unsere Zusteller  
Feedback
Kontakt  
Rund um Ihre Zustellung  
Impressum
Impressum  
AGB  
E-Paper

PARTNERVERLAGE

DasBLV   SonntagsZeitung   Wesermarsch am Sonntag
Hunte Report Oldenburg   Sonntagsblatt Vechta  

 

 
Münsterland-Echo Verlags-GmbH & Co. KG · Brandstraße 5 · 49661 Cloppenburg · Tel. (0 44 71) 92 25-0 · info@mev-online.de                           · Kontakt          · Impressum