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Silvia Breher geht für OM nach Berlin

Stabwechsel: Das Direktmandat des Wahlkreises 32 Cloppenburg-Vechta bleibt erwartungsgemäß bei der CDU. Franz-Josef Holzenkamp gratulierte seiner Nachfolgerin Silvia Breher am Sonntagabend im Forum Hasetal in Löningen. Foto: Westerkamp

 

Von Gaby Westerkamp

Oldenburger Münsterland. Mit einem klaren Votum im Rücken vertritt künftig Silvia Breher das Oldenburger Münsterland in Berlin: Die CDU-Kandidatin gewann bei der Bundestagswahl am Sonntag das Direktmandat im Wahlkreis 32 Cloppenburg-Vechta mit 57,70 Prozent und feierte mit Familie, Freunden und Parteikollegen im Löninger Forum Hasetal. Zu den ersten Gratulanten gehörten Franz-Josef Holzenkamp, dessen Nachfolge die 44-Jährige antritt, und Christoph Eilers, der bei den Landtagswahlen am 15. Oktober als CDU-Bewerber auf ein ähnlich gutes Ergebnis hofft.

Mit fast 71 Prozent schnitt Breher in Bakum am besten ab. In Visbek und Steinfeld kam sie auf über 62,5 Prozent. Das schwächste Ergebnis verbuchte sie in Barßel mit 45,12 Prozent. Auch in Cloppenburg blieb sie unter der 50er-Marke (49,89).

Während Kristian Kater für die SPD im Wahlkreis 20,35 Prozent der Erststimmen holte und sich damit etwa im gleichen Rahmen bewegte wie Gabriele Groneberg vor vier Jahren (21,28), erhielt Silvia Breher im Vergleich zu ihrem Vorgänger insgesamt rund 8,6 Prozentpunkte weniger. Davon profitierte neben der Liberalen Caroline Covolo (5,15 Prozent) vor allem AfD-Kandidat Holger Teuteberg: Der Lohner verbesserte sich gegenüber der Wahl 2013 von 2,1 auf jetzt 8,76 Prozent.

AfD profitiert von CDU-Verlusten

Auch bei den Zweitstimmen zeichnete sich dieser – bundesweit noch erheblich deutlichere – Trend ab. Die CDU blieb letztlich mit 53,10 Prozent stärkste Kraft in Südoldenburg, büßte aber gegenüber der letzten Wahl fast zehn Prozentpunkte ein. Auch die SPD, die auf Bundesebene heftig einbrach, verlor in OM zwei Punkte (17,76 Prozent). Diese Stimmen wanderten zu den kleineren Parteien, vor allem die AfD legte deutlich zu und erreichte 8,09 Prozent; 2013 waren es gerade mal 2,34.

Besonders auffällig sind die 15,19 Prozent, die die umstrittene Protestpartei in der Gemeinde Molbergen verbuchte. Auffällig, im Rückblick auf die jüngsten Kommunalwahlen vor Jahresfrist aber durchaus erklärbar. Seinerzeit scherten politische Vertreter der in Molbergen in großer Zahl ansässigen Spätaussiedler im Streit um Kandidaturen aus der CDU aus und fanden im „Zentrum” eine neue Heimat. Diese Partei spielte jetzt bei der Bundestagswahl keine große Rolle, gleichwohl trat die AfD als Ausweichhafen ins Blickfeld der „Nicht-mehr-CDU-Wähler”. Doch auch in Cloppenburg notierten die Rechtspopulisten 11,05 Prozent – im Wahllokal „Arche” mit vielen Russlanddeutschen im Bezirk sogar über 27 Prozent – während sie in Bakum mit 4,33 Prozent eine Randerscheinung blieben.

Breher gespannt auf Koalitions-Gespräche

Für Silvia Breher kam diese Entwicklung nicht überraschend. Sie hatte schon im Vorfeld „durchaus Bedenken” bezüglich der AfD, wie sie im Gespräch mit unserer Redaktion sagte. Denn Kontakte in anderen Regionen Deutschlands hatten ihr von der teilweise schwierigen Stimmungslage im Land berichtet. „Wir müssen uns jetzt mit der AfD auseinandersetzen”, sagt sie gewohnt pragmatisch. Und das gilt auch für mögliche Regierungskoalitionen. Dass die SPD bereits am Wahlabend einer erneuten „GroKo” eine Absage erteilte und sich auf Opposition festlegte, erschien ihr „etwas verfrüht”. Für „Jamaika” müsse man erst einmal Sondierungsgespräche führen. Doch sieht sie bei den hochgesteckten Umwelt-Zielen der Grünen Streitpotential in Sachen Machbarkeit – „vor allem mit Blick auf unsere Landwirtschaft”.

Nach der Wahl ist vor der Wahl...

Mit 74,38 Prozent blieb die Wahlbeteiligung in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta leicht unter dem bundesweiten Schnitt (76,5). Sie war aber um drei Prozentpunkte höher als beim letzten Mal. Auf eine hohe Beteiligung hoffen die Politiker aller Parteien nun auch bei der Landtagswahl in just drei Wochen. Der nächste Wahlkampf nimmt ab sofort Fahrt auf.


Artikel vom 24.09.2017





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