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Polizeistudent Oktay Kaya im Nachtdienst unterwegs 

Jeden Einsatz musste von Oktay Kaya (r.) in das System eingeben werben. Praktikumsanleiter  Mathias Bastek gibt acht, dass Oktay alles richtig macht. Foto: hw

 

hed Friesoythe. Während sich viele Bürger auf einen gemütlichen Abend freuten, bereite sich an einem Abend der vergangenen Woche im Polizeikommissariat Friesoythe Polizeistudent Oktay Kaya auf seinen Nachtdienst vor. Der 24-Jährige, der dort derzeit ein Praktikum im Streifendienst durchläuft (wir berichteten), wurde während dieser 12 Stunden-Schicht von Polizeikommissar Mathias Bastek als sein so genannter Anleiter betreut.   

Es dauerte nicht lange, als schon der erste Einsatz anstand. Besorgte Bürger hatten in der Nähe von Sedelsberg eine gestürzte Person gemeldet. Ruck zuck saßen Oktay Kaya und Mathias Bastek in dem ihnen zugeteilten Streifenwagen, in den sie bereits zuvor allerlei notwendiges Einsatzequipment verstaut hatten. In Sedelsberg angekommen, unweit der Bundesstraße 401, trafen die jungen Beamten dann auf einen polnischen Landsmann. Friedlich und unverletzt auf einer Bank sitzend.

Ein festgestellter Atemalkoholgehalt von drei Promille lieferte schnell die Erklärung für den vorhergegangenen Sturz. Zu seinem eigenen, aber auch dem Schutz anderer Bürger, wurde der 53-Jährige seiner Wohnung zugeführt. Allerdings sollte sich der Trunkenbold am nächsten Tag nicht zu sehr über eine kostenlose Heimfahrt durch die Staatsmacht freuen. Denn hierfür wird ihm schon bald eine Kostenrechnung ins Haus flattern.  

Da zunächst keine weiteren Einsätze für die jungen Beamten anstanden, entschieden sie sich, eine zeitlang die Gemeinden Barßel und das Saterland zu bestreifen. Immer wieder musste sich hier der ein oder andere Autofahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Ein Einsatz in Thüle wegen einer Familienstreitigkeit sowie ein weiterer in Bösel, hier hatte ein Hund einem 52-Jährigen eine schwere Gesichtsverletzung zugefügt, schlossen sich an.  

Gegen ca. 4 Uhr meldete sich dann aus dem Funkgerät die metallisch klingende Stimme eines Oldenburger Leitstellenbeamten zu Wort. Der Besucher eines Bistros im Saterland habe nach Streitigkeiten die Seitenscheibe eines Kleinwagens eingeschlagen und sich dabei verletzt. Der Mann sei derart in Rage, dass er nicht einmal von seinen Freunden beruhigt werden könne. Bedingt durch die unklare Situation will Anleiter Bastek den Einsatzort flott erreichen und hält Oktay Kaya als Fahrer des Streifenwagens dazu an, möglichst zügig zu fahren. 

Sicher lenkt der Polizeistudent den Streifenwagen mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Saterland, wobei sich das eingeschaltete Blaulicht in den Fensterscheiben der Wohnhäuser irgendwie gespenstisch widerspiegelt. Selbst nach dem Eintreffen der Polizei immer noch wie wild gestikulierend, konnte auch hier nicht ausgeschlossen werden, dass der Verletzte eine Gefahr für sich und andere darstellt. Was den Abtransport des Randalierers mit einem Rettungswagen, fest auf der Liege fixiert, nach sich zog.  

Im Krankenhaus Friesoythe angelangt, war es dann bemerkenswert, wie es Dienstschichtleiter Polizeihauptkommissar Roland Wilke gelingen konnte, die angespannte Situation zu entschärften. Bestimmt aber freundschaftlich gewann er hingegen aller Erwartung das Vertrauen des 31-Jährigen, der daraufhin nahezu wie ausgewechselt seine Verletzungen behandeln ließ.    

„Für mich ist aber jetzt erst noch mal fleißig schreiben angesagt“, erklärt Oktay Kaya, nachdem er das St. Marien-Stift verlässt und meint damit, dass er jeden seiner Einsätze der Nacht peinlichst genau in ein Vorgangbearbeitungssystem eintragen muss. „Hierbei wird mein Kollege Mathias mir aber wohl ein wenig helfen müssen”, ergänzt der Polizeistudent und verweist auf die Komplexibilität der Datenbank. Mathias indes nickt Oktay freundlich zu. Hatte er doch als Anleiter bereits die gesamte Nacht über mit seinem Praktikanten in einem effektiven Dialog gestanden.


Artikel vom 10.11.2017





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