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Mit Polizeistudent Ben Nienaber auf Streife

Bevor sich Ben Nienaber (links) und Mathias Bastek auf die Reise in den 308 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Friesoythe machten, war zunächst einmal „volltanken“ des Streifenwagens angesagt.  Foto: hw

 

Von Horst Wilken 

 

Friesoythe. Seit nun zwei Monaten ist das Polizeikommissariat Friesoythe auch die dienstliche Heimat von Ben Nienaber. Der 20-Jährige muss im Rahmen seines Studiums zum  Polizeivollzugsbeamten dort ein Praktikum im Streifendienst durchlaufen (wir berichteten). 

Wie seine Kollegen kommt auch Ben in einem Dreischichtsystem mit Früh-, Spät- und Nachtdiensten zum Einsatz. „Gerade nachts, quasi gegen den Biorhythmus des Menschen agierend, ist das anfänglich schon eine Herausforderung“, gibt Ben zu. Da der angehende Schutzmann aber als einstiger Bundesfreiwilligendienstleistender (BUFDI) für die DRK-Wache Friesoythe über ein Jahr nicht selten mit dem Rettungswagen in der Nacht unterwegs war, brauchte er sich hier nur bedingt einzugewöhnen. 

Hier ein kleiner Auszug aus Bens vielfältigem Polizeialltag: An einem ungewohnt ruhigen Nachmittag waren er zusammen mit seinem so genannten Praktikumsanleiter, Polizeikommissar Mathias Bastek (27), mit dem Streifenwagen in Barßel unterwegs, als sich für sie erstmals an diesem Tag das Funkgerät zu Wort meldete. Auf dem Parkplatz eines großen Einkaufsmarktes in Ramsloh war es zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Dort angekommen machte auch schon eine Frau auf sich aufmerksam. Ein anderes Fahrzeug hatte offensichtlich beim Rangieren ihren Wagen nicht unerheblich beschädigt und der verantwortliche Fahrer das Weite gesucht. 

Unter den wachsamen Augen seines Anleiters nahm Ben die Personalien der verärgerten Geschädigten und den Sachverhalt auf (kleines Bild) Danach half er der Dame noch rasch, die Teile des zerstörten Rücklichtes aufzusammeln. Der vage Hinweis eines Zeugen auf einen hellfarbenen Bulli, dessen Fahrer als Unfallverursacher infrage kommen könnte und dem bei Ertappen eine empfindliche Strafe droht, ist zumindest ein kleiner Ermittlungsansatz. Hinweise hierzu nimmt die Polizei Friesoythe (04491/93160) an.

„Eigentlich ist es ganz gut, dass es heute so ruhig ist. Lass uns mal zur Dienststelle fahren, damit du dich um deine Praktikumsberichte kümmern kannst“, richtet Mathias Bastek sein Worte an Ben. Denn über jeden seiner Dienste in Friesoythe muss der junge Mann Buch führen. Auch wegen der Praktikumsprüfung, die der Polizeikommissaranwärter im Dezember ablegen muss, will sich Mathias bei dieser Gelegenheit noch einmal mit seinem „Schützling“ zusammensetzen.  

Auf dem Weg nach Friesoythe bewiesen die beiden Polizisten nochmal den „richtigen Riecher“, als sie das Fahrzeug eines Paketzustellers stoppten. Der Fahrer, ein rumänischer Staatsbürger, ist seit März in Deutschland gemeldet. Seine moldawische Fahrerlaubnis allerdings hat innerhalb der EU nur ein halbes Jahr Gültigkeit. Der 29-jährige musste deshalb sein Gefährt stehen lassen. Auf ihn kommt ein Strafverfahren zu. Da der Rumäne der deutschen Sprache so gut wie nicht mächtig ist, erläuterten die Beamten ihm den Sachverhalt auf Englisch.   

Den Dienstschluss eigentlich schon fast in Sicht, mussten die beiden jungen Beamten dann aber doch noch einmal ausrücken. In einem Ort an der Grenze zu Ostfriesland war sich ein Notarzt unsicher über die Todesursache der Bewohnerin eines kleinen Einfamilienhauses. Um Fremdeinwirkung ausschließen zu können, wird dann die Polizei eingeschaltet. 

Die parallel alarmierte ehrenamtliche Mitarbeiterin der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des DRK Cloppenburg kümmerte sich derweil professionell um die Angehörigen der Verstorbenen, was umso mehr die hervorragend funktionierende Zusammenarbeit zwischen Polizei und DRK im Landkreis unterstreicht. Der
PSNV ist eine Einrichtung für Menschen, die zumeist unvorbereitet durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen werden. 


Artikel vom 04.12.2017





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