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Weniger Straftaten: Bundesweit eine der sichersten Regionen

Die Diebstähle machen mehr als ein Drittel aller Straftaten im Oldenburger Münsterland aus. Foto: Andrey Popov/Fotolia.de

 

ak Cloppenburg/Vechta. „Damit zählt das Oldenburger Münsterland auch in diesem Jahr zu einer der sichersten Regionen in Niedersachsen und bundesweit”. Das berichtete Josef Schade, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, bei der Bekanntgabe der Kriminalstatistik 2017. Im vergangenen Jahr kam es im Oldenburger Münsterland zu 13.437 Straftaten (Vorjahr: 14.560), wovon 8260 aufgeklärt werden konnten, was einer Quote von 61,47 Prozent entspricht. Im Vorjahr lag die Aufklärungsquote noch bei 59,08 Prozent.

Der Rückgang ist im Kreis Cloppenburg ebenfalls bemerkbar: 7020 Delikte wurden registriert – das sind 8,88 Prozent weniger als im Jahr 2016 (7704 Straftaten). Mit 63,7 Prozent (2016: 60,64 Prozent) liegt die Aufklärungsquote zudem über dem Durchschnitt von 62 Prozent.

Obwohl im Oldenburger Münsterland schon lange eine wachsende Bevölkerungszahl zu verzeichnen ist, sinkt die Zahl krimineller Übergriffe weiter. Sogar so weit, dass es sich beim Jahr 2017 um die bislang niedrigsten Fallzahlen seit dem Bestehen der Polizeiinspektion handelt. „Diese Entwicklung kann sich wirklich sehen lassen. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr gezeigtes Engagement”, sagte PI-Leiter Andreas Sagehorn. Mit 4397 Straftaten pro 100.000 Einwohner zeichnet sich die positive Entwicklung weiter ab, denn mit dieser Zahl liege man noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 6621 Straftaten (pro 100.000 Einwohner).

Ähnlich wie in der Vergangenheit machen die Diebstähle mit 37,61 Prozent (5054 Fälle) den Großteil der Straftaten im Oldenburger Münsterland aus. Mit 19,5 Prozent (2620 Fälle) folgen die Vermögens- bzw. Fälschungsdelikte, sonstige Straftaten wie Sachbeschädigung, Beleidigung und Hausfriedensbruch machen 18,32 Prozent (2462) aus und die Rohheitsdelikte weisen einen Anteil von 15,17 Prozent (2039 Fälle) auf.

Im Bereich der Wohnungseinbrüche ist ein starker Rückgang auszumachen. Mit 287 Einbrüchen – davon 165 durchgeführt und 122 versucht – ist die Zahl der Delikte um fast ein Viertel gesunken (Vorjahr: 375 Einbrüche). Polizeichef Sagehorn führt dies auf die gute Präventionsarbeit und dem gezielten Vorgehen des Einsatz- und Streifendienstes zurück. Er weiß aber auch, dass „ein Wohnungseinbruch neben dem materiellen Schaden auch immer eine erhebliche psychische Belastung für die Opfer darstellt.” Dass die Aufklärungsquote nur bei knapp 20 Prozent liegt, hänge damit zusammen, dass die Täter in den meisten Fällen nicht ortsansässig seien und Nutzen aus den nahe gelegenen Autobahnen ziehen. Wird ein Täter später in Hannover geschnappt, so hat dies keine Auswirkung auf die örtliche Aufklärungsquote.

Fast 14 Prozent aller Tatverdächtigen standen unter Alkoholeinfluss

Gesunken ist auch die Zahl der „Rohheitsdelikte” (Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Bedrohung, Nötigung und Raub) um 149 auf 2039 Vergehen. Die Aufklärungsquote liegt bei 92,05 Prozent.
Zurück gegangen sind auch die  „Straftaten gegen das Leben”. 14 (Vorjahr: 19) wurden im Jahr 2017 gezählt. Dabei handelte es sich um acht Versuche, fünf fahrlässige Tötungen und einen Mordfall. Hier liegt die Aufklärungsquote bei 92,86 Prozent.

Sorgen bereitet den Beamten aber der Anstieg der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ein Zuwachs von 32,55 Prozent ergibt 768 Fälle (Vorjahr: 518). Die Polizeiinspektion betont dabei, dass es sich fast ausschließlich um den Besitz von Cannabis handle. Bei harten Drogen wie Heroin sei ein Rückgang festzustellen. Die Entwicklung behält die Polizei verstärkt im Auge, denn „Cannabis ist eine Einstiegsdroge”, so Andreas Sagehorn. Damit einhergehend wurde auch ein Anstieg der Jugendkriminalität festgestellt. Mit einem Wert von 92,58 Prozent lag die Aufklärungsquote in diesem Bereich, wie in den letzten Jahren, immer über 90 Prozent.

Insgesamt wurden 6467 Tatverdächtige (-371) durch die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta ermittelt. 13,55 Prozent der Täter standen bei der Tat unter Alkoholeinfluss. 28,03 Prozent der ermittelten Straftäter sind Ausländer.

Keine Auffälligkeiten hat es im Bereich der Flüchtlinge gegeben. Bei 438 registrierten Taten (2016: 426) kam es zu 184 Rohheitsdelikten (davon in 102 Fällen untereinander), 92 Diebstählen, 43 Vermögensdelikten und vier Fällen von Sozialleistungsbetrug.

• Die detailierte Kriminalstatistik findet sich unter nachfolgendem Link als PDF:
www.presseportal.de/download/document/475078-2018-03-02piclp-vec-pks2017.pdf
.


Artikel vom 06.03.2018





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