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Im Bundeskader gleich doppelt im Einsatz

Calvin Böckmann und Carvella Z beim Preis der Besten 2017. Der 16-Jährige hat auch 2018 viel vor. Foto: Daniel Kaiser

 

Lastrup. Calvin Böckmann aus Lastrup ist der einzige junge Reiter, der gleich in zwei verschiedenen Disziplinen Mitglied im Bundeskader ist: Der 16-Jährige gehört sowohl dem U18-Kader in der Vielseitigkeit als auch dem Bundeskader im Springen an – mit zwei verschiedenen Pferden, unterschiedlichen Turnieren und individueller Zielsetzung für die jeweilige Disziplin. Das erfordert organisatorisches Geschick und vor allem eines: Teamwork.

Für Calvin Böckmann aus Lastrup steht die grüne Saison bevor, mit vielen Turnieren in Deutschland und im Ausland. „Ich möchte sowohl in der Vielseitigkeit als auch im Springen die Sichtungsturniere für die Nachwuchs-Europameisterschaften mitreiten. Das sind einige Turniere und wir werden viel unterwegs sein, erst recht, weil ich in zwei Disziplinen starte. Das ist natürlich eine organisatorische Herausforderung, aber ich denke, gemeinsam mit meiner Familie bekommen wir das ganz gut hin”, sagt Calvin.

2017 wurde Calvin noch Mannschaftseuropameister in der Ponyvielseitigkeit. Mit 16 Jahren ist er jetzt aus dem Ponylager herausgewachsen und wird 2018 zum ersten Mal in der Altersklasse der Junioren bis 18 Jahre antreten. „Mein Ziel sind die Nachwuchs-Europameisterschaften in Fontainebleau im Juli. Zumindest ist unsere Saisonplanung darauf ausgelegt, bis dahin kann viel passieren. Wir starten Ende März in die Saison, im April geht es zu zwei Turnieren nach Kreuth und Luhmühlen, bis im Mai in Marbach die erste offizielle Sichtung für die Europameisterschaft ansteht”, beschreibt er seine Turnierplanung. Ende Mai will er beim Preis der Besten in Warendorf bei der EM-Sichtung mitreiten. Im Juni bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Luhmühlen wird Bundestrainerin Julia Krajewski schließlich ihr EM-Team zusammenstellen. „Die Konkurrenz in der Altersklasse U18 ist sehr groß, wir haben viele starke Reiter”, sagt Calvin. „Ich denke aber, dass mir der Umstieg ganz gut gelungen ist.” Mit seiner Stute, die er kurz Ali ruft, habe er eine gute Partnerin für die anstehenden Aufgaben gefunden: „Sie will nie etwas falsch machen und ist sehr ehrlich.” Deshalb habe er auch selten Nervenflattern: „Ich kann Ali absolut vertrauen, das kommt mir sehr zugute. Ich versuche, mir so wenig wie möglich Gedanken um das Drumherum zu machen, sondern mich voll auf mein Pferd zu konzentrieren.”

Auch in seiner zweiten erfolgreichen Disziplin, dem Springen, setzt Calvin auf eine Stute: Mit der elfjährigen Carvella hat er 2016 bereits Mannschaftsgold bei der U14-Europameisterschaft gewonnen. Mittlerweile haben es die beiden in den U18-Bundeskader geschafft. „Im Springen schaue ich auch Richtung EM, aber hier ist mein Ziel erstmal das internationale Turnier Future Champions in Hagen im Juni, darauf arbeiten wir hin.” Anfang April starten die beiden im belgischen Lier in die Saison, nur eine Woche später werden sie mit dem deutschen Team beim Nationenpreis in Opglabbeek an den Start gehen. „Ich freue mich, dass der Bundestrainer mich hier nominiert hat”, sagt Calvin. Anschließend soll es im Mai auch im Springen zum Preis der Besten nach Warendorf gehen.

Für Calvin steht eine Vielzahl von Terminen und internationalen Turnieren, die manchmal sogar schon donnerstags beginnen, bevor. Er meint: „Ich bin unheimlich dankbar, dass meine Schule Verständnis für meinen Sport hat und ich in solchen Fällen freigestellt werde – natürlich muss ich den versäumten Stoff dann selbstständig nachholen. Ich bin jetzt in der elften Klasse und merke, dass es Richtung Abitur immer schwieriger wird, Sport und Schule unter einen Hut zu bekommen.” Wie er das schafft? „Meine Familie hilft mir viel, sonst würde das alles nicht gehen.”


Artikel vom 04.04.2018





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