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Titelstory


Ethik-Komitee setzt auf Ausgangsverzicht als ein „Beitrag an gelebter Solidarität”


In den stationären Pflegeeinrichtungen des St. Pius-Stifts in Cloppenburg leben 250 Menschen, im Emsteker St. Antonius-Haus 84 und im Molberger St. Franzuskus-Heim 52. Bislang (Stand Freitag 29.05.20) hat sich noch kein Bewohner infiziert. Damit das so bleibt, sollen die Bewohner freiwillig auf Ausgang verzichten und im Haus bleiben.Symbolfoto: Adobe Stock/Mazlen

 

west Cloppenburg. Die andauernde Einschränkung von Besuchen im Pflegeheim ist eine Corona-Schutzmaßnahme, die erheblich und belastend in das Selbstbestimmungsrecht der Bewohner eingreift. Am besten sollten auch die Pflegebedürftigen selbst das Haus besser nicht verlassen, zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen Bewohner sowie der Mitarbeiter. Nicht jeder noch mobile Senior mag sich daran halten, vor allem, weil diese Situation nun schon wochenlang andauert und niemand weiß, wie lange noch.
Wie damit umgehen? Zu dieser Frage hat nun ein Ethikkomitee für die stationären Pflegeeinrichtungen St. Pius in Cloppenburg, St. Antonius in Emstek und St. Franziskus in Molbergen gemeinsam mit dem Landes-Caritasverband in Vechta eine ethische Stellungnahme entwickelt – regional einzigartig. Wer die Broschüre liest, merkt schnell: Die Verantwortlichen und Mitarbeiter machen sich intensiv Gedanken und nehmen auch viel Aufwand in Kauf, um die alten Menschen zu schützen, aber so wenig wie möglich einzuengen. Auf den Punkt gebracht: Die Bewohner – sofern sie „einsichtsfähig und -willig” sind – sollen in einfühlsamen Gesprächen zu einem freiwilligen Verzicht auf Ausgang geführt werden – „als Beitrag gelebter und lebensrettender Solidarität”, erklärte Stefan Kliesch vom LCV am Freitag im Pressegespräch.
Aber: Die Türen bleiben offen, niemand wird eingesperrt. Wer rausgehen möchte, kann das tun. Zum Schutz der Anderen darf er dann aber für 14 Tage nicht mehr am Gemeinschaftsleben teilnehmen und nimmt seine Mahlzeiten auf seinem Zimmer ein. Diese Konsequenz sei notwendig, betonte Pius-Geschäftsführer Matthias Hermeling. Alternativ wird den ausgehwilligen Bewohnern eine Begleitung durch Betreuungskräfte des Hauses angeboten.  Dann kann auf die Isolation ggf. verzichtet werden, z.B. wenn es nur ein Spaziergang im Park ist oder beim Zeitungskauf am Kiosk auf Mundschutz, Abstand und Desinfektion geachtet wurde. Die Begleitung durch einen Angehörigen reicht dafür leider nicht.
Die ethischen Empfehlungen sollen den Pflege-Mitarbeitern sichere Leitplanken für das Handeln im Alltag geben. Und schließen daher auch den theoretischen „worst case“ mit ein: Einen zwangsweisen Freiheitsentzug „als letztes Mittel”  hält das Komitee aber nur dann für vertretbar, wenn sich ein Bewohner durch das Verlassen des Hauses „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit infizieren würde” – etwa dann, wenn er trotz warnender Erklärung zu einem bekannten Infektions-Hotspot gehen wolle oder den Kontakt zu Covid-Patienten bzw. Personen in Quarantäne suche. Aber „die meisten Bewohner und Angehörigen haben Verständnis”, so Pius-Pflegedienstleiter Aloys Freese.  Wobei auch die Verantwortlichen der Pflegeeinrichtungen sehnlichst auf weitere Lockerungen für ihre Pflegebedürftigen hoffen. Vor allem für das Besuchsrecht, so Hermann Schröer, Geschäftsführer des St. Antonius-Stifts: „Da muss sich dringend etwas ändern.”

• Die Stellungnahme des Ethik-Komitees ist für alle Interessierten online abrufbar unter www.pius-stift.de.

 

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