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Perspektiven der Natur „en miniature“, vor der Haustür und ganz von hoch oben

Spannende Aufnahmen schottischer Seemöwen in Kittiwake zeigt Laurie Campbell in Stapelfeld.

 

Stapelfeld. Große Szenen voller Leben im kleinen Detail ganz nah dran festgehalten: Ja, das gab es schon öfter mal zu sehen bei den Stapelfelder Fototagen. Aber noch nie in diesem Extrem: Mit Kryo- und Fluoreszenzmikroskopie trickst sich die Bio-Chemikerin Franziska Zumbrägel über die bislang maximal erreichbare Auflösungsgrenze von 200 Millionstel Millimetern. Mit Aufnahmen ultra-winziger Proteinkomplexe zeigt sie, was die Welt im Inneren zusammenhält – in spektakulären Farben und Strukturen.
Ihr außergewöhnlicher Diavortrag eröffnet am Freitag, 15. Februar 2019, die 8. Fototage in der Katholischen Akademie Stapelfeld. Und dem folgen an diesem Wochenende noch viele andere Highlights der modernen Naturfotografie, vorgestellt von international renommierten Profis, von Themen-Spezialisten und auch Newcomern, die sich hier auf eine vielbeachtete Bühne freuen.
Zum zweiten Mal dabei ist Ingo Arndt, bekannt für seine Reportagen von abenteuerlichen Expeditionen. Nach den „Tieren in Massen” stellt er jetzt sein neues, ganz anders gelagertes Projekt vor: „PumaLand”. Am Rande eines ganz anderen Auftrags entdeckte er in Chile eine Puma-Familie, die er über mehrere Jahre insgesamt sieben Monate lang mit der Kamera begleitete. Unter oft schwierigsten Bedingungen kam er den scheuen Raubkatzen immer wieder erstaunlich nah und fing für den National Geographic selten gesehene Momente aus dem Leben dieser Tiere in freier Wildbahn ein. Davon erzählt Ingo Arndt in seiner Diashow.

Mit Ingo Arndt im Puma-Land


Einem anderen Raubtier seit Jahren auf der Spur ist Jürgen Borris. Auch er ist ein Stapelfelder Wiederholungstäter und begeisterte schon einmal mit einem ebenso liebevollen wie überraschend attraktiven Portrait der vermeintlich langweiligen Lüneburger Heide. Die ist sein Revier geblieben, das er sich seit dem Jahr 2010 mit einem Rückkehrer teilt: Auf einem Truppenübungsplatz dort suchte sich der Wolf neue Lebensräume. Borris kam als geduldiger Kenner dieser Landschaft dem Rudel so nah wie kaum ein anderer und hielt spannende „Wolfs-Begegnungen” in Fotos und Videos fest. Vorzugsweise vor der Haustür unterwegs ist auch Laurie Campbell. Allerdings steht sein Haus mitten in Schottland. Seine Aufnahmen der vielfältigen Landschaften zwischen Küsten, Inseln und Highlands brachten ihn in die erste Reihe der europäischen Naturfotografen. In Stapelfeld erleben die Gäste in einer Retrospektive aus über vier Jahrzehnten eine faszinierende Bilderreise und erfahren, wie Campbell auch in vertrauter Umgebung immer wieder Neues entdeckt.
Zu einer poetischen Flusswanderung auf und an der Bode lädt Willi Rolfes ein – von der Quelle im Hochharz bis in die wildromantische Felsenschlucht zwischen Treseburg und Thale. Ein Sehnsuchtsort für Naturfotografen. Dagegen durchstreifen Anja und Frank Preiß nüchterne Kultur- und Industrielandschaften rund um Braunschweig auf der Suche nach vielleicht doch noch unberührten Naturschätzen, die man allzu leicht übersieht. Dass sich die Mühe lohnt, zeigt ihr Vortrag in Stapelfeld. Der ist auch so etwas wie ein Werkstattbericht, ähnlich wie bei Volker Bohlmann. Er hat mit mehreren Kollegen im UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee im Westen Mecklenburgs Tiere und Pflanzen portraitiert und zeigt Bilder, Filmsequenzen und Ausschnitte aus dem „Making of“ der daraus entstandenen Multivisionsshow.
Weniger dokumentarisch als malerisch arbeitet die Architektin Birgit Potthoff. Während ihr Beruf von Technik und messbaren Fakten geprägt ist, folgt sie in ihrer Freizeit mit der Kamera draußen vor allem ihrer Intuition. Sie erzählt, wie sie dabei ihre ganz eigene Bildsprache gefunden hat. Auch Maximilian Hornisch hat – obwohl noch ein junger Student – bereits seine ganz eigenständige, markante und stimmungsvolle Bilderwelt „aus Licht und Schatten” entdeckt, in die er jetzt das Publikum mitnimmt.

Fotomarkt und Workshops

Begleitet werden die Fototage wie immer von vertiefenden Workshops mit den Referenten, von einem kleinen Fotomarkt und von einer sehenswerten Ausstellung: Bernd Uhde reduziert seinen Blickwinkel auf eine einzige Richtung: Immer senkrecht nach unten, vorzugsweise auf den Kufen eines Helikopters stehend. So fotografiert er in minimalistischen Ausschnitten Konzentrate von Landschaften, die nicht immer gleich erkannt und zugeordnet werden wollen. Uhde will nicht dokumentieren, er spielt mit der Ästhetik des unverfälscht Abstrakten – seine Bilder zeigen Echtmomente ohne aufwändige Nachbearbeitung. Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitagabend beleuchtet Kunsthistoriker Dr. Martin Feltes einmal mehr die Schnittstelle zwischen bildender Kunst und Fotografie. Er analysiert die Bildkompositionen von Uhdes Aufnahmen und spürt vergleichbaren Positionen in der modernen Malerei nach. Der Fotograf selbst gibt am Samstag in einem Vortrag Einblicke in Konzept und Arbeitsweise.
Auch bei der achten Auflage der Fototage ist es den Organisatoren wieder gelungen, drei Tage mit spannenden Fotoshows, Fachwissen und Geschichten sowie Gelegenheiten zum Austausch voll zu packen. Nähere Infos zu Programm und Referenten finden Interessierte im Internet unter www.inspiration-natur.com. Für Übernachtungsgäste ist das Wochenende schon längst ausverkauft. Es können aber gern noch Tagesgäste dazukommen.


Artikel vom 08.01.2019

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